Aillwee Cave - Die Unterwelt von Irland

Urlauber, die Irland besuchen, sollten sich unbedingt die Unterwelt Aillwee Cave ansehen. Es handelt sich bei dieser Sehenswürdigkeit um eine Tropfsteinhöhle.
Die Tropfsteinhöhle befindet sich am Rande des Burren im County Clare. Besucher können sich auf eine sehr ungewöhnliche und zugleich sehr schöne Entdeckungsreise freuen.
Entdeckt wurde die Tropfsteinhöhle in der Nähe von Ballyvaugham im Jahre 1944. Der ortsansässige Schäfer Jacko McGann entdeckt die Höhle zufällig, als er seinen entlaufenen Hütehund suchte.
Doch erst 29 Jahre später wurde das Interesse an der Höhle geweckt. Im Jahr 1973 untersuchten Höhlenforscher das Innere der Aillwee Cave.
Drei Jahre später begannen Sicherungsarbeiten um die Höhle für Besucher zugänglich zu machen.

Entstanden ist die Höhle vor einigen Millionen Jahren.
Ein unterirdisch verlaufender Fluss hat die heutige Höhle aus dem Kalkstein gewaschen.
Das zum Ende der letzten Eiszeit abfließende Schnee und Eiswasser vergrößerte die Höhle weiter und formte unterirdische Kammern und Gänge.
Anschließend trocknete die Höhle aus und es kam zum Wachstum von Stalagmiten und Stalaktiten.
Die Gänge der Höhle haben eine Gesamtlänge von 1,3 km. Besucher können bis zu 500 Meter tief in die Unterwelt von Irland eindringen.
Aillwee Cave besitzt zudem den größten unterirdischen Höhlensaal der Welt.
In der Höle kann bis zu 8.000 Jahre alte Stalaktiten bestaunen, wie zum Beispiel in der Mud Hall.

Die beliebtesten Anziehungspunkte in der Höhle die Praying Hands, The Carrots und das Wasps Nest.
Die Gebilde erhielten ihre Namen aufgrund ihres tatsächlichen Aussehens.

Der Eingangsbereich zur Höhle wurde mit grauen Bruchsteinen gestaltet.
Dafür verantwortlich sind die beiden Architekten Andrzej und Danuta Wejchert.
Für ihre Arbeit wurden sie mit dem Architekturpreis ausgezeichnet.